Mitglieder

NÖ-Imkerverband Meldungen

Funktionärsschulung (Di, 08 Okt 2019)
Freitag, 8.November 2019, 16.00 Uhr; Gh Borst/Kirchenwirt, 3151 St. Georgen am Steinfeld. Nach Maßgabe der Möglichkeit sollten ALLE Funktionäre diese Veranstaltung besuchen, damit sie bezüglich der Abläufe im Verband als auch der Neuerungen am Laufenden bleiben und auch die Gelegenheit wahrnehmen, sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen und sich kennen zu lernen. Selbstverständlich sind auch Imker und an der Imkerei Interessierte herzlich willkommen. Aus organisatorischen Gründen wird ersucht sich in der Kanzlei anzumelden.
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Förderansuchen 2019/20 (Thu, 01 Aug 2019)
Da die Sonderrichtlinie für die kommende bzw. geltende Förderperiode noch nicht fix und unterzeichnet ist, ersuchen wir Sie, alle Neueinsteigerförderungen und Kleingeräteförderungen noch nicht einzureichen, sondern abzuwarten, bis die Förderung offiziell veröffentlicht wird. Danke für Ihr Verständnis!
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Rückstandsuntersuchungen (Fri, 12 Jul 2019)
Aus fördertechnischen Gründen können wir im Moment keine Rückstandsuntersuchungen über die Uni Hohenheim entgegennehmen! Sobald sich eine Lösung findet, werden Sie informiert. Danke für Ihr Verständnis! Johann Gruscher, Präsident
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Bienenfresser (Thu, 11 Jul 2019)
Rat des Umweltdachverbands: „Der Bienenfresser ist eine nach der Artenschutzverordung des NÖ Naturschutzgesetzes 2000 (NÖ NSchG 2000, § 18 Artenschutz) streng geschützte Art und fällt in die folgende Schutzkategorie (Zitat Artenschutzverordnung): "Tierarten, die von besonderer wissenschaftlicher oder landeskundlicher Bedeutung für Niederösterreich sind (§ 18 Abs. 2 Z 2 NÖ NSchG 2000) und in „Roten Listen“ geführt werden, werden mit „X“ bezeichnet. Berücksichtigt sind hier vor allem Arten, die innerhalb Österreichs bzw. der Europäischen Union ausschließlich in Niederösterreich vorkommen, hier ihren Verbreitungsschwerpunkt oder bedeutende Populationsanteile haben. Bei den Vögeln sind hier auch jene angeführt, die bedeutende Überwinterungs- Populationen in Niederösterreich haben." Der Bienenfresser ist sowohl im niederösterreichischen als auch im gesamtösterreichischen Kontext gesehen eine seltene Art, die nur in wenigen wärmegetönten Regionen vorkommt und damit aus naturschutzfachlicher Sicht jedenfalls als wertvoll einzustufen. Der Homepage des NÖ Imkerverbandes entnehme ich, dass Sie auch bereits bei der Naturschutzabteilung des Landes NÖ angefragt und von dort die Auskunft erhalten haben, dass ein Eingriff in die Bienenfresserpopulation aus naturschutzfachlicher wie auch rechtlicher Sicht nicht möglich ist. Dieser Meinung schließen wir uns als Umweltdachverband an. Daher wäre unser Rat in diesem Fall, die betroffene Belegstelle örtlich in eine Region zu verlegen, in welcher der Bienenfresser nicht vorkommt. So können Sie als Bienenzüchter weiter Ihrer wertvollen Arbeit zum Erhalt der Carnica-Biene nachgehen und gleichzeitig kann sich die Bienenfresser-Population weiter stabilisieren“.
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Hofrat Dr. Bauer (Tue, 02 Jul 2019)
Der Präsident informiert, dass Herr Hofrat Dr. Peter Bauer, Vorstandsmitglied des Niederösterreichischen Imkerverbandes und tätig für die Ortsgruppe Klosterneuburg, im 81. Lebensjahr verstorben ist. Das Begräbnis findet am Freitag 5.7. um 13:00 Uhr am Friedhof Weidling statt.
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Bienenfresser (Tue, 04 Jun 2019)
Aus aktuellem Anlass möchten wir auf den Bericht aus dem Jahr 2015 verweisen, in dem wir ein Antwortschreiben der NÖLR betreffend die Zunahme an Bienenfressern und die damit verbundenen Probleme für manche Imker, zitieren: Bienenfresser in Niederösterreich Nach periodisch wiederkehrenden Beschwerden bezüglich verursachter Schäden an Bienenvölkern durch den Bienenfresser, einem auffallend bunten Zugvogel, stellte ich eine Anfrage um Beratung bzw. um eine eventuelle Sonderreglung an die NÖ Landesregierung, denn besonders laute Hilferufe an uns kamen aus dem Raum Mistelbach, wo sich eine unserer Belegstellen befindet. Den dortigen Standplatz haben unsere gefiederten Freunde offenbar als „gedeckten Tisch“ entdeckt, was bei ansässigen ImkerInnen und Züchtern zu großer Empörung Bzw. Existenzängsten führt. Die Antwort bzw. Reaktion des Amts der NÖ Landesregierung, Abteilung Naturschutz auf unser Schreiben möchte ich nachstehend auszugsweise wiedergeben: „….Natürlich besteht ein großes Interesse an einem gesicherten Bestand an Bienenvölkern. Insbesondere bei den derzeit schwierigen Rahmenbedingungen der Imkerei, welche geänderte Umweltbedingungen als auch durch Krankheiten erschwert wird, ist die Bedeutung der Bienen für den Erhalt der Biodiversität von besonderer Wichtigkeit.   Ebenso stehen Bienenfresser gemäß den Bestimmungen des NÖ Naturschutzgesetzes 2000 unter strengem Artenschutz….Beobachtungen am Röhreneingang haben gezeigt, dass nur etwa neun Prozent Honigbienen, jedoch auch 36 Prozent Hummeln, 22 Prozent Libellen, neun Prozent Falter und im Rest Wespen, Käfer und Wildbienen als Nahrung eingetragen werden.   Der Bienenfresserbestand hat sich in NÖ…..in den letzten Jahren gut erholt. Trotz der Erholung der Bienenfresserbestände auf ca. 1.000 Brutpaare in Österreich, davon ca. 33% in NÖ, ist diese Art..…weiterhin als gefährdet eingestuft.   Ein Eingriff in die Population von besonders geschützten Arten wäre nur unter der Voraussetzung einer nachhaltig stabilen Gesamtpopulation samt entsprechender räumlicher Verteilung einer solchen Population und damit einer Einstufung als nicht oder nur mäßig gefährdet möglich. Da diese Rahmenbedingungen dzt. nicht als gegeben anzusehen sind und im Hinblick auf o.a. Beurteilung des Nahrungsspektrums ein ernster Schaden an den NÖ Honigbienenvölkern nicht ableitbar erscheint, kann auch einem etwaig aktiven Eingriff in die Population dzt. nicht näher getreten werden.“
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